Die Maero sind Geister der Maori-Überlieferung.
Wilde, behaarte Waldmenschen mit langen Krallennägeln. Die Südinsel-Wälder gelten den Maori als Rückzugsort scheuer, aber gefährlicher Urbewohner.
Maero, auch Maeroero, sind wilde, behaarte, menschenähnliche Wesen der Maori, die im tiefen Wald und Gebirge vor allem der Südinsel Neuseelands leben. Von langem, zottigem Körperhaar bedeckt und mit langen Krallennägeln bewaffnet, fürchten oder jagen sie Menschen.
Sie gelten als iwi-atua, ein übernatürliches Volk, und der Überlieferung nach als Erzfeinde der Maori, mit denen sie fast durchgehend im Konflikt standen: wilde Ur-Waldmenschen, die immer weiter in die unwirtlichsten Wälder abgedrängt wurden.
Typ: Wilde, behaarte menschenähnliche Wesen, ein iwi-atua
Herkunft: Regionale Maori-Überlieferung, vor allem Südinsel
Texte: Best, Orbell, Beattie
Zeitraum: klassische Überlieferung bis zur modernen Kryptid-Rezeption
Erscheinung: groß, wild, mit langem zottigem Haar, knochigen Fingern und scharfen Nägeln
Regionale Maori-Überlieferung, vor allem der Südinsel; die Belege sind dünner und lokaler als bei anderen Maori-Wesen.
Die entlegensten Wälder und Berge Neuseelands, besonders die Südinsel, dazu die Tararua Range.
Dünn und lokal: Best, Orbell und Beatties Sammlungen aus Murihiku; die Bigfoot-Parallele stammt überwiegend aus moderner Kryptid-Rezeption.
Maori: maero oder maeroero, auch mohoao. Die Maero gelten als iwi-atua, ein übernatürliches Volk, nicht als einzelnes Wesen.
Erscheinung
Die Maero sind große, wilde, behaarte Wesen, von langem, zottigem, schwarzem Körperhaar bedeckt statt gekleidet, mit langen, knochigen Fingern und scharfen, langen Fingernägeln. Behaarung, Nacktheit, Krallennägel und die Steinkeule verkörpern das Rohe, Vorzivilisatorische und Ungezähmte des tiefen Waldes.
Wirkung
Die Maero sind feindselig und gefährlich; sie jagen und töten, in manchen Überlieferungen kannibalistisch, und tragen Steinkeulen, während die Fingernägel als Waffe dienen. Sie verkörpern die Bedrohung durch die Wildnis jenseits der bewohnten Welt.
Die wichtigsten Aspekte der wilden Waldmenschen auf einen Blick.
Ein iwi-atua der Maori-Überlieferung: wilde Ur-Waldmenschen, Erzfeinde der Maori, in die unwirtlichsten Wälder abgedrängt.
Menschen im tiefen Wald und Gebirge: Wer die entlegensten Regionen betritt, betritt das Reich der Maero.
Groß und wild, von zottigem schwarzem Haar bedeckt, mit knochigen Fingern, scharfen langen Nägeln und Steinkeule.
Jagd auf Menschen und rohe Gewalt, in manchen Überlieferungen Kannibalismus; das Sinnbild der ungezähmten Wildnis.
Meidung der tiefsten Wald- und Bergregionen als ihr Reich sowie Vorsicht und Respekt gegenüber den Tapu-Gebieten der Wildnis.
Die hellen, verführerischen Patupaiarehe und die hütenden Hakuturi: ganz andere Waldvölker der Maori.
Der Name ist Maori maero oder maeroero, auch mohoao; die Maero gelten als iwi-atua, ein übernatürliches Volk. Der Überlieferung nach waren sie Erzfeinde der Maori, mit denen sie fast durchgehend im Konflikt standen und die dadurch immer weiter in die unwirtlichsten Wälder abgedrängt wurden.
So wurden die Maero zu wilden Ur-Waldmenschen der entlegensten Regionen, vor allem der Südinsel und der Tararua Range. Ihre Gestalt erzählt von dieser Verdrängung: nackt bis auf das zottige Haar, bewaffnet mit Steinkeule und Krallennägeln, das Gegenbild zur geordneten, bewohnten Welt der Dörfer.
In der modernen Rezeption werden die Maero vor allem als neuseeländischer Bigfoot und Kryptid diskutiert; verwandt ist das Moehau-Motiv der Coromandel-Halbinsel. Wichtig ist die Klarstellung, dass diese Bigfoot-Parallele überwiegend aus moderner Kryptid-Rezeption stammt, nicht aus der Überlieferung selbst.
Religionswissenschaftlich sind die Maero ein Wilder-Mann-Motiv und ein wildes Ur-Waldvolk, ein iwi-atua, das die Grenze und Bedrohung der ungezähmten Wildnis verkörpert. Die Quellenlage ist regional und dünn, vor allem auf die Südinsel bezogen.
Quellenfest ist vor allem die Meidung der tiefsten, entlegensten Wald- und Bergregionen als Reich der Maero sowie die allgemeine Vorsicht und der Respekt gegenüber den Tapu-Gebieten der Wildnis, die hier zurückhaltend behandelt werden. Ein Ritual gegen die Maero kennt die Überlieferung nicht: Wer ihr Gebiet nicht betritt, begegnet ihnen nicht. Der Schutz liegt in der Grenze selbst, die zwischen bewohnter Welt und Wildnis gezogen wird.
Die Maero entsprechen dem Wilden Mann des europäischen Motivs und werden häufig als neuseeländischer Bigfoot bezeichnet; verwandt sind der baskische Basajaun und der Yeti. Innerhalb der Maori-Welt gilt die scharfe Trennung: Maero sind wild, dunkel behaart und gewalttätig, die Patupaiarehe dagegen hell, feenhaft und verführerisch, und die Hakuturi sind Hüter, die nur Ritualbruch ahnden.
Was unterscheidet Maero von den Patupaiarehe?
Maero sind wild, dunkel behaart und gewalttätig; Patupaiarehe sind hell, feenhaft und verführerisch.
Wo leben sie?
In den entlegensten Wäldern und Bergen, vor allem der Südinsel.
Sind sie mit Bigfoot vergleichbar?
Ja, sie gelten als das neuseeländische Gegenstück zum Wildmann oder Bigfoot; diese Parallele stammt allerdings überwiegend aus moderner Kryptid-Rezeption.
Empfohlene interne Links:
Weitere Standardwerke im Literaturverzeichnis.
Der Maero, auch Maeroero genannt, gilt als wilder Waldmensch Maori-Neuseelands: das zottige Urvolk der tiefsten Wälder, das daran erinnert, dass die Wildnis nie ganz gezähmt wurde.
Gegen seine Einwirkung nennt die kulturübergreifende Überlieferung diese Schutzmittel:
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