Methodik der medialen Praxis – Quellen und Prüfung
Die Methodik auf iWell Guard verbindet wissenschaftliche Quellen mit medialer Information. Wir kennzeichnen jede Aussage transparent, Quellenarbeit, mediale Prüfung im Bewusstseinsfeld und Erfahrungsberichte sind klar voneinander getrennt.
Die Mediale Diagnostik bildet das methodische Fundament der iWell-Guard-Arbeit, sie ermöglicht den Zugang zu Informationen jenseits der sinnlich erfahrbaren Welt und ergänzt die naturwissenschaftlichen Befunde um eine eigene, strukturell verlässliche Datenebene.
Mediale Information und Quellenkennzeichnung
Diese Methodik verbindet drei Quellenarten: wissenschaftliche Texte, mediale Information aus dem Bewusstseinsfeld und persönliche Erfahrungsberichte. Jede dieser Quellen wird auf den Detail-Seiten klar markiert, wir mischen nicht.
Mediale Information bezeichnet Aussagen, die wir über energetische Prüfung im Bewusstseinsfeld erhalten. Sie sind nicht wissenschaftlich verifiziert, sondern Teil einer eigenen Erkenntnisbahn.
Die Quellenkennzeichnung auf jeder Detail-Seite zeigt, woher eine Aussage kommt, wissenschaftlich (Burkert, Toynbee, etc.), medial (Bewusstseinsfeld-Prüfung) oder erfahrungsbasiert.
1. Einleitung
Diese Seite erklaert, wie wir auf iwell-guard.com mit zwei besonderen Informations-Quellen umgehen: der Pruefung im Bewusstseinsfeld und den medialen Informationen aus der geistigen Welt. Beide sind für unsere Arbeit wichtig, beide sind ausdruecklich nicht wissenschaftlich beweisbar – und beide werden deshalb auf unseren Seiten klar markiert und von den historischen und religionswissenschaftlichen Quellen getrennt gefuehrt.
Der Grund für diese Trennung ist einfach: Wir moechten unsere Leserinnen und Leser nicht taeuschen. Wer hier Informationen sucht, soll auf einen Blick erkennen koennen, auf welcher Wissensgrundlage eine Aussage steht.
2. Was wir unter "Bewusstseinsfeld" verstehen
Im Verstaendnis der spirituellen Tradition, in der diese Website steht, ist das Bewusstseinsfeld die eigentliche Wirklichkeit. Unser materielles Universum gilt in dieser Sicht als Abbildung einer tieferen Datenschicht im Bewusstseinsraum. Wesen, Energien und Prozesse, die dort „vorhanden und wirksam“ sind, koennen sich im materiellen Leben auswirken, auch wenn sie physikalisch nicht messbar sind.
Das ist keine physikalische These und keine wissenschaftliche Behauptung. Es ist die Innenperspektive einer Tradition, die in Theosophie, Anthroposophie, New Age und Lichtarbeit ausgearbeitet wurde. Ob diese Perspektive die Wirklichkeit zutreffend beschreibt, kann jeder für sich beantworten. Wir geben sie unverstellt wieder, ohne sie zu beweisen oder zu bezweifeln.
Religionsgeschichtliche Tradition der medialen Praxis
Mediale Methoden, also die Arbeit mit Wahrnehmungs-Kanälen jenseits der fünf Sinne, sind religionsgeschichtlich nicht eine Erfindung des 19. Jahrhunderts, sondern haben Vorläufer in der jüdischen Merkawa-Mystik (Hekhalot-Literatur, 3.–7. Jh.), in der christlichen Visionsliteratur (Hildegard von Bingen, 12. Jh.; Mechthild von Magdeburg, 13. Jh.; Teresa von Ávila, 16. Jh.), in der islamischen Sufi-Mystik (al-Ghazali, Ibn Arabi) und in den schamanischen Traditionen praktisch aller indigenen Religionen. Der moderne Spiritismus seit Allan Kardec (Le Livre des Esprits, 1857) hat diese Methoden systematisiert und in einen anthropologischen Rahmen gestellt; die Theosophie (Helena Petrovna Blavatsky, ab 1875) und die Anthroposophie (Rudolf Steiner, ab 1900) haben sie in den europäischen Bildungs-Diskurs integriert.
Die akademische Religionswissenschaft hat die Frage, ob mediale Methoden Wirklichkeit erschließen oder Projektionen liefern, bewusst offengelassen und sich auf die phänomenologische und sozialgeschichtliche Beschreibung konzentriert (Mircea Eliade, Schamanismus, 1951; Ioan Couliano, Out of this World, 1991; Jeffrey Kripal, Authors of the Impossible, 2010). Diese Position ist auch unsere: Wir geben mediale Information transparent wieder, ohne Wahrheits- oder Falschheits-Anspruch zu erheben.
3. Pruefung im Bewusstseinsfeld
3.1 Was ist das?
Die Pruefung im Bewusstseinsfeld ist eine binaere Resonanz-Pruefung: Wir fragen, ob ein bestimmtes Wesen, eine Praktik oder eine Energie im Bewusstseinsfeld vorhanden und wirksam ist. Das Ergebnis ist eine Einordnung in eine von fuenf Stufen (siehe 3.2). Diese Pruefung ist methodisch klar umgrenzt: sie beantwortet eine Ja/Nein-/Tendenzfrage, keine inhaltliche Frage.
3.2 Zulaessige Ergebnis-Stufen
Ein Pruefergebnis hat genau einen dieser sechs Werte:
- noch nicht geprueft – Ausgangszustand bei allen neu angelegten Seiten
- vorhanden und wirksam – das Wesen/die Praktik ist eindeutig im Bewusstseinsfeld angetroffen
- tendenziell vorhanden – die Pruefung deutet auf Praesenz hin, ohne eindeutige Resonanz
- tendenziell nicht vorhanden – die Pruefung deutet auf Abwesenheit hin, ohne endgueltige Klaerung
- nicht vorhanden – eindeutig nicht im Bewusstseinsfeld angetroffen
- nicht prueefbar – die Fragestellung ließ sich mit der angewandten Methode nicht klaeren (z.B. zu unspezifisch, zu unscharf, äußere Stoerung)
3.3 Ablauf
Eine Pruefung wird von einem Medium durchgefuehrt, das in der Arbeit mit dem Bewusstseinsfeld geuebt ist. Die gaengigen Methoden sind mediale Resonanzpruefung, Tensor- oder Pendel-Befragung und Kartenlegung. Die verwendete Methode, das Medium (namentlich oder anonymisiert), das Datum und die ungefaehre Dauer werden dokumentiert – auf der jeweiligen Detail-Seite sichtbar und zusaetzlich in einer zentralen Historie.
Mehrere Pruefungen desselben Wesens durch unterschiedliche Medien werden jeweils einzeln erfasst. Abweichungen bleiben sichtbar – wir glaetten nicht, um Widersprueche zu verbergen.
3.4 Was die Pruefung nicht ist
- Kein wissenschaftlicher Nachweis der Existenz des geprueften Wesens.
- Kein Ersatz für medizinische, psychologische oder rechtliche Beratung.
- Keine Prognose ueber individuelle Erlebnisse oder Wirkungen.
- Keine Aussage ueber die moralische oder spirituelle Qualitaet des Wesens.
Methodische Werkzeuge im Detail
Die Resonanz-Pruefung im Bewusstseinsfeld arbeitet mit drei etablierten Werkzeugen, die in der medialen Praxis seit dem 19. Jahrhundert dokumentiert sind. Die Pendel-Befragung (Radiästhesie) wurde von Abbé Alexis Bouly, Jules Regnault und Abbé Alexis Mermet in den 1920er und 1930er Jahren systematisch entwickelt; Christopher Bird (Divining Hand, 1979) hat die Forschungsgeschichte aufgearbeitet. Der Tensor (oder Bovis-Tensor nach André Bovis) ist eine Variante des Pendels mit anderer Hebel-Mechanik. Die kinesiologische Selbst-Testung arbeitet mit der Reaktion der eigenen Muskelspannung auf gestellte Fragen und wurde von George Goodheart (1964) eingeführt.
Alle drei Methoden funktionieren über den ideomotorischen Effekt: Die Hand des Mediums reagiert auf unterbewusste Resonanz-Signale mit minimalen Muskel-Bewegungen, die das Werkzeug verstärkt. Die Frage, ob diese Resonanz nur eine Projektion des Unterbewusstseins oder einen Kontakt mit einer realen Informations-Schicht abbildet, ist methodisch nicht abschließend zu entscheiden. Wir verstehen das Ergebnis als Hinweis, nicht als Beweis, und behandeln es entsprechend.
4. Mediale Informationen aus der geistigen Welt
4.1 Was ist das?
Waehrend die Pruefung im Bewusstseinsfeld nur eine binaere Resonanzfrage beantwortet, enthalten mediale Informationen inhaltliche Aussagen ueber ein Wesen, eine Energie oder einen Vorgang. Diese Aussagen stammen aus Channelings, Trance-Sitzungen, visionaeren Erlebnissen oder anderen medialen Arbeitsformen. Sie koennen Detailaspekte ergaenzen, Charakteristika konkretisieren oder Zusammenhaenge erhellen, die in den historischen Quellen nicht auftauchen.
4.2 Wie erkennen Sie mediale Informationen auf unseren Seiten?
Mediale Informationen stehen auf jeder Detail-Seite in einem eigenen, deutlich abgesetzten Abschnitt (Hintergrund: helllila) mit Kennzeichnung „Mediale Information“. Darunter stehen Medium (oder anonymisiert), Datum und Methode. Am Ende jedes solchen Abschnitts finden Sie den Disclaimer-Satz und einen Link auf diese Methodik-Seite.
4.3 Was mediale Informationen nicht sind
- Keine wissenschaftlich ueberpruefbaren Tatsachen.
- Keine religioesen Dogmen.
- Keine Anleitungen für konkretes Handeln in Gesundheits-, Geld- oder Rechtsfragen.
- Keine Offenbarungen mit universellem Geltungsanspruch.
Sie sind eine zusaetzliche Perspektive, die wir zur Verfuegung stellen, weil sie für die Arbeit in der Lichtwesens- und iWell-Guard-Tradition relevant ist.
Mediale Information und akademische Sekundärliteratur
Die akademische Auseinandersetzung mit medialer Information ist breiter, als die übliche Polemik vermuten lässt. Wouter Hanegraaff hat in New Age Religion and Western Culture (1996) und Esotericism and the Academy (2012) die religionswissenschaftliche Rahmung der medialen Tradition vorgelegt. Egil Asprem (Arguing with Angels, 2012) hat die enochianische Tradition John Dees mit den Mitteln der modernen Religionsforschung untersucht. Jeffrey Kripal (Mutants and Mystics, 2011) verbindet mediale Erfahrung mit der Religionsgeschichte der amerikanischen Popkultur.
Wir orientieren uns an dieser Tradition: Mediale Information ist eine eigene Quellen-Klasse, die wir transparent kennzeichnen, neben den historischen, religionswissenschaftlichen und naturwissenschaftlichen Quellen führen und nicht zu einer absoluten Wahrheits-Quelle erheben. Wer mit medialer Information arbeitet, sollte die methodischen Standards der Religionswissenschaft kennen und die eigenen Wahrnehmungen darin kontextualisieren können. Eine eigene Vertiefung dieses Themas bietet die Vertiefungs-Sektion auf /bewusstseinsfeld/.
5. Die beiden Disclaimer-Formeln (Wortlaut)
5.1 Disclaimer für Pruefung im Bewusstseinsfeld
> Diese Angabe stammt aus einer medialen Pruefung im Bewusstseinsfeld. Sie ist keine wissenschaftliche Verifikation und kein empirischer Beleg. Wir dokumentieren sie, weil sie für die Arbeit in der Lichtwesens-Tradition relevant ist. Bilden Sie sich Ihre eigene Meinung. > > Mehr zur Methodik: /methodik/
Dieser Satz steht direkt unter dem Pruef-Infokasten auf jeder geprueften Detail-Seite in exakt identischer Form.
5.2 Disclaimer für mediale Information
> Diese Angaben stammen aus Informationen, die ueber mediale Kanaele aus der geistigen Welt empfangen wurden. Sie sind keine wissenschaftliche Quelle und nicht objektiv ueberpruefbar. Wir fuehren sie klar getrennt von den historischen und religionswissenschaftlichen Quellen, weil sie eine andere Art von Wissen darstellen. > > Mehr zur Methodik: /methodik/
Dieser Satz steht am Ende jedes Medial-Info-Abschnitts, ebenfalls in exakt identischer Form.
6. Warum wir das tun
Unsere Website bedient eine Zielgruppe, die paranormale Phaenomene für möglich haelt. Sie sind nicht auf uns angewiesen, um zu lernen, dass mediale Aussagen anderer Art sind als Wikipedia-Artikel – Sie wissen das ohnehin. Was wir leisten wollen, ist Sauberkeit in der Darstellung: Wer unsere Seiten liest, soll zu jedem Zeitpunkt wissen, auf welchem Boden er steht. Historische Quellen sind historische Quellen. Religionswissenschaftliche Einordnungen sind als solche markiert. Esoterische Innenperspektive ist Innenperspektive. Und mediale Pruefungen und Informationen sind mediale Pruefungen und Informationen.
Diese Transparenz ist unser Schutz vor dem Vorwurf, wir wuerden Kundinnen und Kunden taeuschen. Und sie ist Ihr Werkzeug, um sich selbst einen klaren Kopf zu bewahren.
Vier Grundannahmen der iWell-Technologie
Voraussetzung für das Verständnis der iWell-Technologie ist eine gedankliche Vorstellung des Universums, die über das rein Physische hinausgeht. Vier Grundannahmen tragen die Methodik:
- 1Es gibt eine Steuerung im Universum.
Alles unterliegt einer Ordnung. Ohne sie herrschte Chaos. Die Existenz dieser Ordnung ist die erste Voraussetzung für jede weitere Überlegung. - 2Die Steuerung arbeitet nach Prioritäten.
Prozesse laufen entsprechend ihrer Wichtigkeit ab, nicht parallel und nicht zufällig. Wer Wirkung anstrebt, muss die Priorität seines Anliegens erhöhen. - 3Die Steuerung ist mit den Sinnesorganen nicht direkt erfassbar.
Sie liegt nicht im rein physischen Bereich. Wir nennen den Bereich, in dem sie wirkt, den Bewusstseinsraum oder das immaterielle Informationsfeld. - 4Es gibt Wege, mit dem Bewusstseinsraum zu kommunizieren.
Mental etwa über Meditation, technisch etwa über Apparaturen wie den Kozyrev-Spiegel. Die iWell-Technologie nutzt den technischen Weg, kontinuierlich und ohne Unterbrechung.
Aus diesen vier Annahmen entstand in unserem Hause die iWell-Technologie. Sie ist die Material- und Informations-Architektur, die exklusiv im iWell Guard verbaut ist.