Leviathan ist Gott der christlichen Tradition.
Urschlange des Meeres, Chaosgestalt der hebräischen und christlichen Tradition.
Leviathan tritt in der Bibel als Chaos-Drache und Schöpfungsgegner auf.
Leviathan (hebr. Liwjatan) ist eine der ältesten Chaosgestalten des Alten Orients, im Alten Testament an prominenten Stellen (Hiob 40, 41, Ps 74, Jes 27) zugleich bedrohliches Urgeschöpf und göttliches Spielzeug.
In apokalyptischer Literatur wird er zum eschatologischen Endzeit-Feind; in der christlichen Dämonologie rückt er in die Hierarchie der Oberdämonen auf, oft als Dämon des Neids oder als Herrscher der Tiefe.
Strukturell gehört Leviathan in die Familie der Chaosschlangen des Alten Orients: Tiāmat, Jamm (Ugarit), Apophis, Vrtra, die germanische Midgardschlange. Das Grundmotiv, Ordnung durch Bezwingen des Urmonsters, ist indogermanisch-semitisch weit verbreitet. Thomas Hobbes nutzt Leviathan als Symbol staatlicher Macht (1651); die moderne Bildsprache macht ihn zum Inbegriff des Gewaltigen schlechthin.
Ugaritisches Lotan als Vorgänger
Leviathan ist religionsgeschichtlich eines der bestdokumentierten Beispiele einer altorientalischen Chaos-Schlangen-Tradition. Der älteste Beleg ist das ugaritische Wort Lotan (in den um 1400 v. Chr. datierten KTU-Texten 1.5 und 1.83), wo das siebenhäuptige Meeresungeheuer Lotan vom Wettergott Baal besiegt wird.
Diese Vorlage ist eng mit dem mesopotamischen Tiamat-Mythos (Enuma Elisch) verwandt; beide gehören in die altorientalische Combat-Mythos-Tradition (Chaoskampf), die der jüdischen Liwjatan-Tradition als Vorbild dient.
Die Forschung (John Day, God’s Conflict with the Dragon and the Sea, 1985; Mark S. Smith, The Origins of Biblical Monotheism, 2001) hat die diffusionistischen Verbindungen detailliert aufgearbeitet.
Typ: Ur-Meerwesen, Chaosgestalt, Oberdämon der Hölle
Herkunft: Ugaritisches Lotan, hebräischer Liwjatan
Texte: Hiob 40, 41, Ps 74, Jes 27, Offb 13, Henoch, Grimoires
Zeitraum: spätbronzezeitlich bis Gegenwart
Funktion: Chaosverkörperung, eschatologisches Endzeit-Motiv
Abgrenzung zu Satan: Im Unterschied zu Satan, dem personifizierten Widersacher der jüdisch-christlichen Tradition, ist Leviathan keine handelnde Figur, sondern eine kosmische Ungeheuer-Symbolik, das Meeresmonster aus den Hiob-Texten, später als Bild für ungebändigtes Chaos in Theologie und politischer Philosophie (Hobbes 1651) verwendet.
Erste Belege in ugaritischen Texten (2. Jt. v. Chr.) als Lotan. Im Alten Testament in Hiob 40, 41 ausführlich beschrieben. Apokalyptische Bearbeitung im Zweiten Tempelzeitalter (Henoch). Christliche Rezeption in Offenbarung und Patristik. Grimoires und Hobbes in der Neuzeit.
Ausgehend vom altsyrisch-kanaanäischen Raum (Ugarit) ins biblische Israel; von dort in die gesamte christliche Welt, mit starker Präsenz in Ikonografie (Höllenrachen) und Literatur (Hobbes, Moby Dick).
Ugaritische Texte (KTU 1.5); Hiob 40, 41; Ps 74, Ps 104; Jes 27,1; 1. Henoch 60; Offb 12, 13; Grimoires (Dictionnaire Infernal); Hobbes; moderne Rezeption.
Hebräisch: Liwjatan, „der sich Windende“, „Gewundener“.
Ugaritisch: Lotan, mit direkter etymologischer und motivischer Kontinuität.
Griechisch (LXX): drakōn.
Lateinisch (Vulgata): Leviathan.
Die motivische Verwandtschaft zu Tiāmat, Apophis und Vrtra ist unbestritten; sprachlich steht Leviathan mit ugaritisch Lotan auf direkter Linie. In der kabbalistischen Tradition wird er gelegentlich weiblich (als Gattin eines „Bösen Leviathan“) oder doppelt (zwei Leviathane) gedacht.
Erscheinung
Riesen-Seeschlange oder drachenförmiges Meeresungeheuer. Hiob 40, 41 beschreibt ihn mit feuersprühendem Rachen, Schuppenpanzer, unbezwingbarer Kraft. Mittelalterliche Ikonografie: Drache, Leviathan als Höllenrachen, der Verdammte verschlingt.
Verhalten
In Hiob das Spielzeug Gottes, Beweis der göttlichen Überlegenheit. In Jes 27,1 der Feind, den Gott am Ende der Tage mit dem Schwert bezwingt. In Offenbarung der apokalyptische Drache aus dem Meer.
Wirkungsbereich
Das Meer, die Tiefe, das Chaotische. In eschatologischer Deutung die Endzeit, in mittelalterlicher Höllenikonografie die Hölle selbst.
Mythologische Herkunft
Ugaritische Wurzel im Lotan-Motiv, eingebettet in den Chaoskampf des Gottes Baal gegen die Meereskraft Jamm. Biblisch Schöpfungsmoment (Zähmung) ebenso wie Endzeit (Vernichtung).
Hiob 40, 41 als ausführlichste Quelle
Die ausführlichste Leviathan-Beschreibung der Bibel steht in Hiob 41 (in mancher Zählung 40,25, 41,26): ein detailliertes 34-Vers-Porträt des Wesens mit Schuppen, Feueratem, Riesen-Maul und Unbesiegbarkeit.
Der theologische Kontext ist Gottes Antwort an Hiob aus dem Sturm (Hiob 38, 41), in der Gott seine kosmische Souveränität auch über die Chaos-Mächte demonstriert. Leviathan steht hier zusammen mit Behemot als Doppel-Beweis dafür, dass die Schöpfung Mächte enthält, die der menschlichen Beherrschung entzogen, der göttlichen aber unterworfen sind.
Psalm 74,14 spielt auf die kosmologische Vorgeschichte an („Du hast die Köpfe Leviathans zerschmettert“); Psalm 104,26 setzt einen späteren, fast spielerischen Akzent („Leviathan, den du gemacht hast, dass er darin spiele“). Die jüdische rabbinische Tradition (Talmud Bavli Bava Batra 75a) erzählt von einem Endzeit-Festmahl der Gerechten, bei dem Leviathans Fleisch verzehrt wird.
Die wichtigsten Aspekte Leviathans auf einen Blick.
Ugaritisches Lotan, hebräisches Liwjatan. Im Alten Testament zugleich Schöpfungsbezwingtes und eschatologischer Feind.
Kosmische Bedrohung; in mittelalterlicher Rezeption Verdammte (Höllenrachen). Thematisch: Menschen an der Grenze des Beherrschbaren.
Riesen-Seeschlange, feuersprühender Rachen, Schuppenpanzer. Mittelalterlich als Höllenrachen, der Seelen verschlingt.
Verkörperung des Chaos, bedroht die Ordnung, wird am Ende bezwungen. In Grimoire-Tradition: Dämon des Neides.
Keine Alltagsabwehr. Theologisch: Vertrauen auf Gott als Bezwinger. In kabbalistischer und Grimoire-Literatur spezifische Bindungsformeln.
Tiāmat (Mesopotamien), Apophis (Ägypten), Vrtra (vedisch), Midgardschlange, Drache der Offenbarung.
Liturgisch
In der jüdischen Erzählung der Endzeit-Festmahlzeit dient Leviathan als Speise der Gerechten (Talmud, Baba Batra 74b, 75a). In der christlichen Liturgie kein direkter Bezug; aber die Drachen-Ikonografie der Osterliturgie klingt mit.
Beschwörungen
Grimoires (Pseudomonarchia Dämonum, Dictionnaire Infernal) listen Leviathan als einen der Oberdämonen mit Siegel und Rang. In kabbalistischer Tradition ist er teil der Sitra Achra.
Symbolisch
Als Chaosgestalt Gegenbild der göttlichen Ordnung; als Höllenrachen der ikonografische Fixpunkt mittelalterlicher Endzeitdarstellungen. Bei Hobbes souveränes Staatsmachtsymbol.
Vorderer Orient: Ugaritisches Lotan, babylonisches Tiāmat, dieselbe Motivfamilie. Das Grundmuster: Schöpfung durch Bezwingung der Urmeer-Kraft.
Indogermanische Traditionen: Vrtra im Rigveda, die Midgardschlange, der Drache der griechischen Heldensage. Alle bezeichnen das Uranfängliche, das durch den Heldengott bezwungen werden muss.
Moderne Rezeption
Hobbes‘ Leviathan als politische Metapher staatlicher Macht. Melville zitiert Leviathan in Moby-Dick. Modern: Film, Literatur, politisches Vokabular (Überwachungsstaat = „Leviathan“).
Politische und neuzeitliche Rezeption
Thomas Hobbes machte 1651 mit seinem politischen Hauptwerk Leviathan, or The Matter, Forme and Power of a Common-wealth Ecclesiasticall and Civill die Figur zur Allegorie des absoluten Staats: Der „sterbliche Gott“ Leviathan ist der Souverän, der durch Vertrag aus dem Naturzustand (bellum omnium contra omnes) erschaffen wird und über Leben und Tod der Bürger gebietet.
Hobbes‘ Wahl gerade dieses Bildes ist religionsgeschichtlich auffällig: Sie identifiziert den Staat mit der Chaos-Macht, deren biblische Bezähmung dem Staat seine Funktion verleiht.
In der modernen Rezeption (Carl Schmitt, Der Leviathan in der Staatslehre des Thomas Hobbes, 1938) und in Diskussionen um Staats-Souveränität bleibt Leviathan eine zentrale Bezugsfigur.
Diese politische Rezeption verläuft parallel zur theologisch-dämonologischen, in der Leviathan in der mittelalterlichen Hölle-Hierarchie (Peter Binsfeld, De confessionibus maleficarum, 1589) als einer der sieben Höllenfürsten geführt wird, zuständig für die Todsünde der Häresie.
Die ausführlichste Beschreibung des Leviathan in der hebräischen Bibel steht im Buch Hiob, im Kapitel 41. Sie gehört zu den Gottesreden, mit denen Gott aus dem Sturm heraus auf Hiobs Klagen antwortet.
Gott schildert das Ungeheuer in einer langen Reihe von Fragen, die alle darauf hinauslaufen, dass kein Mensch dem Leviathan gewachsen ist. Niemand kann ihm einen Haken durch die Nase ziehen, sein Maul mit dem Zaum bändigen oder seine Haut mit Speeren durchbohren.
Die Beschreibung ist konkret und bildstark. Der Leviathan hat undurchdringliche Schuppen, die wie Schilde aneinanderliegen, aus seinem Maul fahren Fackeln, aus seinen Nüstern steigt Rauch, sein Atem entzündet Kohlen.
Wenn er sich erhebt, fürchten sich selbst die Starken. Er hält Eisen für Stroh und Bronze für faules Holz. Die Tiefe lässt er aufwallen wie einen Kochtopf. Über alle Hochmütigen ist er König gesetzt.
In der Auslegungsgeschichte wird gestritten, was hier gemeint ist. Eine ältere Linie deutete den Leviathan rationalistisch als Krokodil, eine andere als reines Chaossymbol. Heute betont die Forschung den rhetorischen Zusammenhang: Der Leviathan steht im Buch Hiob für die Grenze menschlicher Macht und menschlichen Verstehens.
Gott zeigt Hiob ein Geschöpf, das der Mensch weder kontrollieren noch begreifen kann, das aber Gott selbst nicht bedroht. Die Gottesrede macht aus dem Chaosungeheuer paradoxerweise einen Teil der unfassbar weiten Schöpfungsordnung, deren Sinn sich dem Menschen nicht erschließt.
Leviathan ist keine isolierte biblische Erfindung. Die Entdeckung der ugaritischen Texte in Ras Schamra an der syrischen Küste seit 1929 hat einen älteren Hintergrund sichtbar gemacht.
In den mythologischen Texten von Ugarit, die ins zweite vorchristliche Jahrtausend gehören, begegnet eine Schlange namens Lotan, die in lautlich enger Verwandtschaft zum hebräischen Liwjatan steht. Lotan wird dort als gewundene, vielköpfige Schlange beschrieben, die vom Wettergott Baal oder von der Göttin Anat erschlagen wird.
Damit gehört der Leviathan in das verbreitete altorientalische Motiv des Chaoskampfes. In Mesopotamien kämpft der Gott Marduk im Enuma Elisch gegen die Urflut Tiamat, in Ugarit besiegt Baal das Meer Yam und den Drachen Lotan.
Das Grundmuster ist überall ähnlich: Eine Ordnungsmacht bezwingt eine wässrig-chaotische Macht, oft in Schlangengestalt, und stiftet damit oder bekräftigt damit die Weltordnung.
Die hebräische Bibel kennt dieses Motiv und greift es auf, allerdings in einer eigenen Verarbeitung. Mehrere Psalmen und prophetische Texte sprechen davon, dass Gott die Häupter des Leviathan oder des Meeresdrachen zerschmettert hat.
Religionswissenschaftler wie John Day haben in God’s Conflict with the Dragon and the Sea (1985) gezeigt, wie diese älteren Bilder in den biblischen Texten weiterleben, dabei aber dem einen Gott Israels zugeordnet werden.
Der Leviathan wird so vom selbstständigen göttlichen Gegner zum Geschöpf, das Gott bezwingt oder, wie im Buch Hiob, sogar nur als sein machtvolles, aber harmloses Spielzeug erscheinen lässt.
In der nachbiblischen jüdischen Literatur wird der Leviathan auf eigene Weise weitergedacht. Eine breite Tradition, die in Apokalypsen, im Talmud und in der Midrasch-Literatur greifbar ist, verbindet ihn mit dem Ende der Zeiten.
Häufig erscheint er als Paar mit dem Landungeheuer Behemoth; manchmal kommt der Vogel Ziz als drittes hinzu. Leviathan beherrscht das Meer, Behemoth das Land.
Eine verbreitete Vorstellung lautet, dass Gott die beiden Urungeheuer ursprünglich als Paar geschaffen, ihre Fortpflanzung aber unterbunden habe, damit sie die Welt nicht überwältigen.
Am Ende der Tage, so eine in mehreren Quellen bezeugte Erzählung, werden Leviathan und Behemoth getötet und ihr Fleisch wird den Gerechten als Festmahl vorgesetzt. Aus der Haut des Leviathan, so eine talmudische Ausschmückung, fertigt Gott ein Zelt oder einen Baldachin für die Frommen.
Diese Bilder sind religionshistorisch aufschlussreich. Das Chaosungeheuer, das in den ältesten Schichten eine reale Bedrohung der Schöpfung darstellte, wird hier vollständig in die Heilsgeschichte eingeordnet. Es ist von Anfang an unter Kontrolle und dient am Ende sogar der Belohnung der Gerechten.
Die Vorstellung vom Leviathan-Mahl hat in der jüdischen Liturgie und Volksfrömmigkeit eine lange Wirkungsgeschichte; sie findet sich noch in Tischliedern für das Laubhüttenfest. Die Forschung sieht darin ein Beispiel dafür, wie ein altes mythisches Motiv durch wiederholte Umdeutung über Jahrhunderte lebendig bleiben konnte, ohne seine bedrohliche Herkunft je ganz zu verlieren.
In der christlichen Auslegungstradition wurde der Leviathan überwiegend negativ gedeutet. Kirchenväter wie Gregor der Große bezogen ihn in seinen Hiob-Kommentaren auf den Teufel oder den Antichrist.
Aus dem feuerspeienden Maul des Buches Hiob entwickelte sich in der mittelalterlichen Kunst das Bildmotiv des Höllenrachens, ein riesiges aufgesperrtes Ungeheuermaul, in das die Verdammten getrieben werden. Dieses Bild prägte Buchmalerei, Kirchenportale und später das geistliche Schauspiel.
Eine andere Deutungslinie nutzte den Leviathan allegorisch für den Erlösungsgedanken. In manchen mittelalterlichen Texten erscheint der am Angelhaken gefangene Leviathan als Bild dafür, wie der Teufel durch die Menschwerdung Christi überlistet wird; das Kreuz wird zur Angel, an der sich das Ungeheuer fängt.
Diese Vorstellung verband das alte Bild des unfangbaren Leviathan mit der christlichen Heilslehre.
Die folgenreichste Umwidmung der Neuzeit stammt von Thomas Hobbes. In seinem Werk Leviathan von 1651 wählte er das biblische Ungeheuer als Sinnbild des Staates, eines künstlichen Menschen aus vielen Menschen, der durch seine überlegene Macht den Naturzustand des Krieges aller gegen alle beendet.
Hobbes griff dabei ausdrücklich auf das Hiob-Wort vom König über alle Stolzen zurück.
Der berühmte Kupferstich des Titelblatts, der einen riesigen, aus vielen kleinen Figuren zusammengesetzten Herrscher zeigt, gehört zu den bekanntesten politischen Bildern überhaupt. Seit Hobbes ist Leviathan im politischen Sprachgebrauch ein Ausdruck für übermächtige staatliche Gewalt, ein Bedeutungsstrang, der mit dem ursprünglichen Chaosdrachen nur noch über das Motiv der unbezwingbaren Macht verbunden ist.
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Weitere Standardwerke im Literaturverzeichnis.
Der Leviathan ist ein riesiges Meeresungeheuer der jüdisch-christlichen Tradition. In der Hebräischen Bibel (Jesaja, Psalmen, Hiob) erscheint er als chaotische Urmacht des Meeres, die Gott am Anfang der Schöpfung bändigt. In der späteren jüdischen Apokalyptik und der christlichen Dämonologie wurde der Leviathan zur Personifikation des Bösen. Bei Thomas Hobbes wurde der Name zum Sinnbild des allmächtigen Staates.
In der ursprünglichen biblischen Tradition ist der Leviathan ein riesiges, kosmisches Tier, eng verwandt mit dem ugaritischen Lotan und der mesopotamischen Tiamat. In der späteren jüdischen Apokalyptik (Henochbuch) und der christlichen Dämonologie der frühen Neuzeit wurde er zum Dämon: bei Peter Binsfeld einer der sieben Erzdämonen, Zuständig für die Todsünde Neid.
Gegen seine Einwirkung nennt die kulturübergreifende Überlieferung diese Schutzmittel:
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