Hebat, Hurritische Hochgöttin und Gemahlin Teshubs

Hebat ist die oberste weibliche Gottheit des hurritischen Pantheons und Gemahlin des Wettergottes Teshub. Im hethitischen Reichspantheon wurde sie mit der Sonnengöttin von Arinna identifiziert und galt als königliche Schutzgöttin. Königin Puduḫepa, selbst Priesterin Hebats, machte sie zur Reichsgöttin.

GöttinHethitischHochgottheit

Inhaltsverzeichnis

Hebat - Götter aus der Hethitisch-Tradition, historisch-illustrativ

Einordnung und Kurzprofil

Hebat (manchmal auch Ḫebat, Hepat oder Ḫepatu geschrieben) ist die höchste weibliche Gottheit des hurritischen Pantheons. Volkert Haas hat in Geschichte der hethitischen Religion (1994) gezeigt, dass sie ursprünglich Stadtgöttin von Aleppo war und im Verlauf des 2. Jahrtausends v. Chr. zur hurritisch-syrischen Reichsgöttin aufstieg. In der hethitischen Reichsreligion seit dem 14. Jahrhundert v. Chr. ist sie der weibliche Pol des Reichsgöttertums.

Religionsgeschichtlich ist sie eine Königsschutzgöttin, eine Garantin der Dynastie und der Vertragsordnung. Königin Puduḫepa, die Gemahlin Ḫattušilis III. war ursprünglich Priesterin Hebats in Kizzuwatna; sie machte den Hebat-Kult zum offiziellen Königsschutzkult. Trevor Bryce hat in Life and Society in the Hittite World (2002) diese politisch-religiöse Konfiguration ausführlich beschrieben. Diese ‚Hurritisierung‘ des hethitischen Pantheons im 13. Jahrhundert v. Chr. gehört zu den am besten dokumentierten religionsgeschichtlichen Prozessen der altorientalischen Spätbronzezeit.

Hebats Funktion umfasst Königsschutz, Schwangerschaftsschutz, Heilung und Familienordnung. Sie ist die theologische Mitte einer hurritischen Familien-Trias mit Teshub und Sarruma. Innerhalb der hethitischen Tradition nimmt sie damit eine vergleichbare Position ein wie Arinna, mit der sie offiziell identifiziert wurde, die theologische Verschmelzung zweier weiblicher Hochgöttinnen ist ein bemerkenswerter Vorgang.

Name und Etymologie

Der Name Hebat ist syrisch-amoritisch und vorhurritisch. Eine Etymologie ist nicht endgültig gesichert; eine plausible Deutung verbindet ihn mit dem semitischen ḫbb ‚lieben‘ oder mit dem hurritischen ḫib- ‚frisch, jung‘. In den Keilschrifttexten erscheint sie als Ḫe-pa-at, Ḫe-bat, gelegentlich logographisch DGAŠAN (‚Herrin‘).

Im Akkadischen wird sie mit Ištar identifiziert, im Hethitischen mit der Sonnengöttin von Arinna. Diese Mehrfachidentifikation ist im berühmten Puduḫepa-Gebet ausdrücklich thematisiert: ‚In Ḫatti hast du dir den Namen Sonnengöttin von Arinna gegeben; in dem Land, das du als Land der Zeder geschaffen hast, hast du dir den Namen Hebat gegeben.‘ Itamar Singer hat diese Passage in Hittite Prayers (2002) ausführlich kommentiert.

Im Westsemitischen findet sich der Name als Ḫebat in Ugarit und als Ḫipat bei amoritischen Personennamen; die Göttin wurde also weit verbreitet und über große Räume hinweg verehrt. Piotr Taracha hat in Religions of Second Millennium Anatolia (2009) die Verbreitung detailliert dokumentiert. In Mari erscheint sie als Ḫebat in Götterlisten des 18. Jahrhunderts v. Chr.; in Alalaḫ und Nuzi (15. Jahrhundert) ist sie als wichtige Pantheonsgöttin belegt.

Beschreibung und Ikonographie

Hebat erscheint als thronende oder schreitende Göttin in langem Faltengewand, mit hoher Polos-Krone und einer Sonnenscheibe als Attribut. In Yazılıkaya Kammer A steht sie im Zentrum der weiblichen Götterprozession, gegenüber Teshub, auf einem Leoparden oder einem Berg stehend. Neben ihr steht ihr Sohn Sarruma, ebenfalls auf einem Leoparden.

Sein heiliges Tier ist der Leopard oder Panther, in einigen Darstellungen auch der Löwe. Diese Tier-Ikonographie verbindet sie mit altsyrischen Muttergöttinnen und unterscheidet sie von der mesopotamischen Ištar, deren Tier der Löwe ist. Volkert Haas hat in Materia Magica et Medica Hethitica (2003) die ikonographische Tradition detailliert beschrieben.

In Karkamiš und anderen späthethitischen Sites erscheint Hebat auf Reliefs als thronende Königin; ihre Ikonographie wurde in der Eisenzeit zu einer überregionalen syrisch-anatolischen Bildtradition. Auf Königssiegeln aus Ḫattuša erscheint sie häufig mit ihren Tieren als Schutzherrin der Königin. Bronzefigurinen einer thronenden Göttin mit Polos-Krone aus Ḫattuša und Šamuḫa werden meist als Hebat identifiziert.

Mythologische Erzählungen

Hebat tritt in den großen Mythen des Kumarbi-Zyklus eher zurück; sie ist im ‚Lied des Ullikummi‘ (CTH 345) die besorgte Mutter, die ihren Sohn Sarruma in Sicherheit bringen will, als der Steinriese den Himmel zu erobern droht. Ihr emotionales Eingreifen kontrastiert mit der heroischen Aktivität Teshubs.

In dem RitualMythos des ‚Verschwindenden Sonnengottes‘ (CTH 323) tritt sie als heilende und beruhigende Göttin auf, parallel zu Kamrušepa und der Sonnengöttin. Ihre mythische Rolle ist insgesamt weniger heroisch als beratend, schützend, ordnend. In einem fragmentarischen hurritischen Mythos, dem ‚Lied von der Befreiung‘ (CTH 789), tritt sie als Vermittlerin zwischen Teshub und den Bewohnern von Ebla auf.

Im Puduḫepa-Gebet (CTH 384) erscheint sie als persönliche Schutzgöttin der Königin, deren Stimme die Göttin direkt anspricht und mit theologischer Argumentation um die Heilung des Königs bittet. Itamar Singer hat das Gebet in Hittite Prayers (2002) übersetzt und kommentiert; es gehört zu den literarisch und theologisch herausragenden Texten der hethitischen Religion. Die Königin spricht zur Göttin wie zu einer vertrauten Patronin und appelliert an die gemeinsame priesterliche Vergangenheit in Kizzuwatna.

In den hurritischen Festtexten erscheint Hebat zudem in Begleitung ihrer Töchter Allanzu und Kunzišalli, die als Schutzgöttinnen der Königin gelten. Sie führen rituelle Tänze auf und übergeben Hebat Opfergaben aus den Händen der Königin. Diese Festlieder, in hurritischer Sprache verfasst, gehören zu den wichtigsten Sprachzeugnissen des Hurritischen überhaupt und wurden in der Edition von Volkert Haas und Ilse Wegner publiziert. Auch in den ‚Liedern der Befreiung‘ (CTH 789), einer bilinguen hurritisch-hethitischen Erzählsammlung, tritt Hebat als Gemahlin Teshubs und als Mutter Sarrumas in einer beratenden Rolle auf.

Kult und Verehrung

Hebats Hauptkult lag in Kizzuwatna, einer hurritisch geprägten Region im südöstlichen Anatolien (heute Çukurova-Ebene). Ihr wichtigstes Heiligtum war in der Stadt Kummanni (vermutlich heute Comana Cappadociae bei Şar). Daneben wurde sie in Aleppo, in Šamuḫa und in zahlreichen kleineren Sites verehrt.

Im hethitischen Reichskult bekam sie durch Puduḫepa eine zentrale Stellung. Königin Puduḫepa importierte hurritische Rituale, hurritische Priester und hurritische Kultobjekte nach Ḫattuša und etablierte einen offiziellen Hebat-Kult auf höchster Reichsebene. Itamar Singer und Volkert Haas haben diesen Hurritisierungs-Prozess des hethitischen Pantheons im 13. Jahrhundert v. Chr. ausführlich untersucht.

Das wichtigste Hebat-Fest war das itkalzi-Reinigungsritual und das große Frühlingsfest. Die priesterliche Organisation umfasste hurritische Priester (kaluti), Sängerinnen und Tänzerinnen. Hebat war auch Schutzgöttin der Schwangeren; ihre Anrufung in Geburtsritualen ist gut belegt. In den hurritischen itkahi-Schwurritualen wurde ihr Name zusammen mit dem ihres Gemahls Teshub und ihres Sohnes Sarruma in der göttlichen Triade angerufen.

Eine besondere kultische Rolle nahm Hebat in den späthethitischen Stadtstaaten Karkamiš, Maraş und Aleppo der Eisenzeit ein. Hieroglyphen-luwische Königsinschriften des 10. und 9. Jahrhunderts v. Chr. nennen Hebat als königliche Schutzgöttin und Schwurgarantin. Die Kontinuität der hurritischen Religion in diesen ’neohethitischen‘ Stadtstaaten ist ein Schlüsselzeuge für die religionsgeschichtliche Persistenz altanatolischer Traditionen über das Bronzezeitende hinaus.

Schutzpraxis und Apotropäisches

Hebat war Schutzgöttin der Königin, der schwangeren Frau, der Familie und der Dynastie. In Schwangerschaftsritualen wurde sie zusammen mit den ‚Schicksalsgöttinnen‘ (Gulšeš) und mit der hattischen Muttergöttin Ḫannaḫanna angerufen. Volkert Haas hat in Materia Magica et Medica Hethitica (2003) zahlreiche Geburtsrituale ediert, in denen Hebat als Schutzherrin auftritt. Bei schwierigen Geburten, bei Säuglingskrankheiten und bei Sterilität wurde sie um Hilfe gebeten.

Apotropäisch wurden in Häusern Hebat-Statuetten aufgestellt; in den hurritischen Eidritualen wurde ihr Name zusammen mit dem ihres Gemahls Teshub angerufen. Die itkahi-Schwurzeremonie verband ihren Namen mit dem von Teshub und Sarruma in einer göttlichen Triade. Auf den Königssiegeln des Tudḫaliya IV. und der Puduḫepa erscheint die hurritische Trias als Schutzfigur über dem Königsnamen.

Aus religionswissenschaftlicher Perspektive ist Hebats Schutzfunktion stark familien- und dynastiebezogen; sie ist nicht primär individuelle Schutzgöttin, aber in Geburts- und Heilungskontexten auch privat angerufen. Der iWell-Guard betrachtet Hebat als historisch-religionsgeschichtliche Gestalt und verzichtet auf moderne Heilversprechen-Bezüge.

In hethitischen Beschwörungstexten der ‚Alten Frau‘ wird Hebat häufig als ‚die Königin‘ angerufen, oft in Verbindung mit der Šaušga von Šamuḫa und der Sonnengöttin der Erde. Diese Trias weiblicher Gottheiten bildet das Rückgrat der hurritisch-hethitischen Frauen-Schutzritualistik.

Parallelen in anderen Kulturen

Hebat ist eng verwandt mit der akkadischen Ištar und der nordwestsemitischen Aštarte; in der Funktion der königlichen Schutzgöttin gleicht sie der Sonnengöttin von Arinna. Im ugaritischen Pantheon entspricht ihr Athirat (Ašerah), die Gattin Els, mit der sie sich die Funktion der Göttermutter teilt.

Religionsgeschichtlich ist Hebat ein Beispiel für die mediterrane Hochgöttin-Tradition der Bronzezeit, die in der Eisenzeit zu zahlreichen lokalen Göttinnen ausdifferenziert wurde. Auch im phönizischen Pantheon gibt es mit Tanit und Astarte Göttinnen mit ähnlicher Funktion, allerdings in deutlich verschiedener mythologischer Konfiguration.

Die griechische Hera, die Gemahlin des Zeus, hat in ihrer Funktion als Königsgöttin Parallelen zu Hebat; eine direkte religionsgeschichtliche Abhängigkeit ist allerdings nicht nachweisbar. Mary Bachvarova hat in From Hittite to Homer (2016) auf strukturelle Übereinstimmungen hingewiesen, ohne eine genealogische Linie zu postulieren. In der späteren karthagischen Religion mit Tanit setzt sich der Typus der weiblichen Reichsgöttin im westlichen Mittelmeerraum fort.

Die Verflechtung Hebats mit lokalen anatolischen Muttergöttinnen wie Ḫannaḫanna und mit den hattischen Stadtgöttinnen ist Gegenstand jüngerer Forschungen von Petra Goedegebuure und Magdalena Kapełuś, die die priesterlichen Organisationen in Sapinuwa und Kuššara detailliert untersucht haben.

Heutige Rezeption und Forschung

Die Hebat-Forschung ist heute gut entwickelt; wichtige Beiträge liegen vor von Volkert Haas, Itamar Singer, Piotr Taracha und Gary Beckman. Singers Edition des Puduḫepa-Gebets ist Standardreferenz. Bachvarova hat in From Hittite to Homer (2016) die griechischen Parallelen aufgegriffen. Aktuelle archäologische Forschung an späthethitischen Sites in Karkamiš, Maraş und Aleppo erweitert das Bild der eisenzeitlichen Hebat-Verehrung.

In der modernen Türkei ist Hebat kaum populär rezipiert; in der wissenschaftlichen Diskussion ist sie ein wichtiges Beispiel für die hurritische Religion und für die königliche Schutzgöttin-Tradition der Spätbronzezeit. Eine spirituelle Wiederbelebung im neuheidnischen Sinne fehlt; die hurritische Religion ist für moderne Frömmigkeitsformen zu fremd und mythologisch zu komplex.

Religionswissenschaftlich gilt sie heute als zentraler Studienobjekt für die hurritisch-hethitische Religionsdynamik. Der iWell-Guard verzeichnet sie als historische Figur und nicht als aktuellen Schutzadressaten. Aktuelle Forschungsschwerpunkte liegen auf der präzisen Identifikation ihrer Stadt Kummanni, auf der Beziehung zur ‚Schicksalsgöttinnen‘-Tradition und auf der vergleichenden Untersuchung weiblicher Hochgöttinnen im Vorderen Orient.

Eine besondere Forschungsfrage ist die Identifikation Hebats mit der späteren karthagischen Tanit oder mit der griechischen Hera. Die religionsgeschichtliche Diskussion bei Corinne Bonnet und anderen zeigt, dass solche Gleichsetzungen nur funktional, nicht genealogisch tragfähig sind.

Literatur und Quellen

Die folgende Auswahl bündelt die wichtigsten Standardwerke zur Hebat-Forschung. Sie umfasst Editionen, Übersetzungen und religionsgeschichtliche Synthesen, die das Material für eine vertiefte Auseinandersetzung erschließen. Itamar Singers Hittite Prayers ist als Primärquellen-Sammlung der erste Einstieg; Volkert Haas‘ Geschichte bietet die kontextuelle Einbettung; Bachvarovas Werk die vergleichende Perspektive. Wer in die hurritischen Festtexte einsteigen möchte, findet bei Volkert Haas und Ilse Wegner die wichtigsten Editionen.

Hebat im hethitischen Staatskult und der Reliefgang von Yazılıkaya

Der eindrucksvollste Beleg für die Stellung der Göttin Hebat im hethitischen Reich ist das Felsheiligtum von Yazılıkaya bei der Hauptstadt Hattuša im heutigen Zentralanatolien. In einer offenen Felskammer ziehen in einem langen Relief zwei Götterprozessionen aufeinander zu. An der zentralen Stelle treffen der Wettergott Teššub und ihm gegenüber Hebat zusammen, sie auf einem Panther oder Löwen stehend, hinter ihr ihr Sohn Šarruma.

Die Reliefs werden meist in die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts v. Chr. datiert, in die Zeit der Könige Tudhalija IV. und seines Umfelds. Sie zeigen, dass Hebat im Reichspantheon der späten Hethiterzeit keine Randfigur war, sondern als Gemahlin des obersten Wettergottes an zentraler Stelle stand. Dies ist umso bemerkenswerter, als Hebat ursprünglich keine hethitische, sondern eine hurritische Göttin ist, deren Kult vor allem aus dem nordsyrischen Raum, insbesondere aus Aleppo, stammt.

Ihren Aufstieg verdankt sie unter anderem der Königin Puduhepa, der Gemahlin Hattušilis III. Puduhepa stammte aus einer Priesterfamilie der südanatolischen Stadt Lawazantija und förderte hurritische Kulte. In ihren Gebeten setzt sie die hethitische Sonnengöttin von Arinna mit Hebat gleich, ein klassischer Fall von theologischer Verschmelzung, der zeigt, wie politische Heiratsverbindungen die Götterwelt veränderten. Yazılıkaya wurde seit dem 19. Jahrhundert erforscht, wichtige Deutungsarbeit lieferten unter anderem Kurt Bittel und später Volkert Haas.

Hebat in den Ritualtexten und die Sprache der hurritischen Gebete

Über das Bildwerk hinaus ist Hebat in zahlreichen keilschriftlichen Texten aus den Archiven von Hattuša bezeugt. Die Tontafeln wurden seit den deutschen Grabungen ab 1906 unter Hugo Winckler geborgen und werden in Editionsreihen wie den Keilschrifturkunden aus Boghazköi publiziert. Hebat erscheint in Festritualen, in Opferlisten und in Gebeten, oft in fester Reihung mit Teššub und Šarruma als eine Art göttliche Familie.

Sprachlich interessant ist, dass viele dieser Texte hurritische Passagen enthalten, teils ganze hurritische Hymnen, die in hethitischer Keilschrift niedergeschrieben wurden. Das Hurritische ist eine isolierte Sprache, deren Grammatik erst im 20. Jahrhundert allmählich erschlossen wurde, maßgeblich durch Arbeiten von Emmanuel Laroche und später Ilse Wegner und Gernot Wilhelm. Hebats Name selbst, in hethitischer Schreibung meist Ḫepat, gehört in diese hurritische Schicht; Versuche, ihn zu deuten, etwa als Verbindung zu einem Ortsnamen, bleiben unsicher.

Die Ritualtexte zeigen außerdem, dass Hebat nicht nur theologisch verehrt, sondern praktisch in den Festkalender eingebunden war. Bei großen Reichsfesten erhielt sie eigene Opfer, ihre Statue wurde bewegt, ihr wurden Speisen und Getränke dargebracht. Diese nüchterne Ritualbürokratie ist für die Forschung wertvoller als jeder erzählende Mythos, weil sie zeigt, wie eine ursprünglich fremde Göttin organisatorisch und finanziell im hethitischen Staat verankert wurde.

Literatur (Auswahl)

  • Volkert Haas: Geschichte der hethitischen Religion (Leiden 1994)
  • Itamar Singer: Hittite Prayers (SBL 2002)
  • Piotr Taracha: Religions of Second Millennium Anatolia (Wiesbaden 2009)
  • Gary Beckman: Hittite Myths (SBL 1998)
  • Volkert Haas: Materia Magica et Medica Hethitica (Berlin 2003)
  • Trevor Bryce: Life and Society in the Hittite World (Oxford 2002)

Die schriftlichen Quellen zu Hebat reichen von hurritischen Ritualtafeln bis zu hethitischen Staatsverträgen, in denen sie als Hochgöttin neben Teshub als Garantin der königlichen Schwüre angerufen wird.

Verwandte Schlüsselbegriffe: Hebat Hurriter Hochgöttin Puduḫepa Kizzuwatna Kummanni Sonnengöttin.

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